ALEXANDER SCHOENHOFF

HEILPRAKTIKER

Ja, ich bin auch Heil­prak­tik­er und das mit Leib und Seele!
Denn im Ver­gle­ich zu den eher tech­nis­chen und intellek­tuellen Arbeitswel­ten, in denen ich mich son­st bewege, erlebe ich genau diese eine, gele­gentlich dur­chaus “etwas spezielle” Tätigkeit, diesen beson­deren Dienst an und für Men­schen, immer wieder aufs Neue als eben­so inten­siv motivierend wie inner­lich befriedi­gend.

Und trotz aller­lei erstaunlichen Erfahrun­gen, die ich im Bere­ich der Heilkun­st nicht erst seit mein­er amtlichen Zulas­sung 2010 miter­leben durfte, bleibe ich — kom­plett ohne eso­ter­ischen Touch und ohne spir­ituelles Sendungs­bedürf­nis — eben­so boden­ständig wie real­is­tisch.

Diese wortre­iche Ein­leitung lässt sich auch deut­lich sach­lich­er aus­drück­en:
Ich bin bevorzugt klin­isch [s.u.] arbei­t­en­der Heil­prak­tik­er ohne sek­torale Ein­schränkung.

Der Begriff “klin­isch” ste­ht hier für “medi­zinisch wis­senschaftlich ori­en­tiert” und damit nicht eso­ter­isch arbei­t­end.
Er bezieht sich also NICHT auf das Arbeit­en in ein­er Klinik, son­dern auf die Tätigkeit unter klin­is­chen Bedin­gun­gen ein­er inva­siv­en medi­zinis­chen Prax­is.
Sek­toral eingeschränk­ten Heil­prak­tik­ern sind Diag­nose und Ther­a­pie nur inner­halb fes­ter Gren­zen erlaubt, bspw. in der Podolo­gie, Phys­io­ther­a­pie oder Psy­chother­a­pie

Meine aktuellen therapeutische Schwerpunkte sind:

Informationen steuern Menschen und Maschinen

Vielle­icht fra­gen Sie sich, wie so ein­er wie ich zur Heilkun­st kommt?
Die Antwort ist ein­fach: ich kam nicht, sie war schon immer da.

Heilkundlich­es Wis­sen, egal ob streng wis­senschaftlich als mul­ti­diszi­plinäre Medi­zin, tra­di­tionell als Heilkunde oder eben eher speziell, mit aller­lei selt­samen Riten, Sit­ten und Gebräuchen, inter­essiert und fes­selt mich seit ich denken kann. Und das min­destens genau­so inten­siv wie meine anderen The­men.

Man kann es aber auch so sehen: nicht zulet­zt durch meine Medi­en­ar­beit ver­füge ich über psy­chol­o­gis­ches, vor allem aber tech­nis­ches Ver­ständ­nis, sowie tiefge­hende Ken­nt­nisse und umfassendes Prax­iswis­sen u.a. aus der Welt der IT.

Durch die — für mich — offen­sichtliche Analo­gie zwis­chen der Kon­struk­tion und Funk­tion­sweise von Men­schen (oder bess­er, von höher entwick­el­ten Lebe­we­sen im all­ge­meinen) und kom­plex­en Maschi­nen gab es für mich, was die Begeis­terung für diese The­men ange­ht, hier aber nie einen spür­baren Unter­schied.

Denn ich war und bin immer wieder aufs Neue fasziniert von biol­o­gis­ch­er “Hard- und Soft­ware” und den darin ver­bor­ge­nen Tech­nolo­gien des Lebens, welche die Natur seit unvorstell­bar langer Zeit immer wieder her­vor­bringt. Von der Art und Weise, wie die hochkom­plex­en Sys­teme namens “Kör­p­er und Geist” ineinan­der­greifen, wie das eine (nahezu immer) untrennbar das andere bee­in­flusst, steuert, manip­uliert, reg­uliert…

Das Biolo­gie, Physik und Chemie einen Effekt auf den leben­den Organ­is­mus haben ist unbe­strit­ten. Doch viel mehr beein­druckt mich, wie selb­st bloße Infor­ma­tion, über­mit­telt beispiel­sweise durch sen­sorische Ein­flüsse wie Gerüche, Bilder, Worte oder eben durch die ther­a­peutis­che Han­dar­beit, immer wieder das Ver­hal­ten der kör­per­lichen Materie bee­in­flusst.

Die einen nen­nen das “Place­bo-Effekt”, ich nenne es lieber “Impuls­be­d­ingte bio­chemis­che Reak­tion”.
Oder noch etwas schön­er for­muliert: “Infor­ma­tion bes­timmt das Ver­hal­ten der Materie
Okay, so gese­hen ist auch diese schein­bar geheimnisvolle “Infor­ma­tion­s­medi­zin” zulet­zt doch wieder Physik, Chemie und Biolo­gie, ergänzt durch Psy­cholo­gie.

Und nicht zulet­zt bin ich abso­lut begeis­tert von der dur­chaus nach Sci­ence Fic­tion und Fan­ta­sy klin­gen­den Vorstel­lung, dass jed­er von uns — die Mehrheit ohne sich dessen bewusst zu sein — einen hochin­te­gri­erten, mas­siv ver­net­zten, lebendi­gen Mikrokos­mos mit sich spazieren trägt, ohne den unser organ­is­ches Leben als Indi­vidu­um gar nicht möglich wäre und der ver­mut­lich auch unser Denken und Han­deln stärk­er bee­in­flusst als wir bish­er wis­sen. Die Rede ist hier vom Mikro­biom [1, 2], einem der für mich faszinierend­sten Forschungs­ge­bi­ete der mod­er­nen Biolo­gie und Medi­zin!

 

“Ganz ehrlich, wäre ich gezwun­gen mich auf einen mein­er Berufe zu beschränken, wäre die Wahl nicht ein­fach. Aber am Ende würde ich mich doch aus Überzeu­gung für diese eine, für mich ganz beson­dere Tätigkeit, näm­lich die Ausübung der Heilkunde, entschei­den.”

Nicht wenige Heil­prak­tik­er schreiben in Ihren indi­vidu­ellen Geschicht­en davon, dass sie auf­grund eigen­er Erkrankung den Weg zur Heilkun­st fan­den. Das trifft auf mich so nicht zu. Wie ein­gangs schon angedeutet, waren Medi­zin, Psy­cholo­gie und Heilkun­st für mich von Jugend an immer min­destens gle­ich starke The­men neben Kom­mu­nika­tion, Gestal­tung und Tech­nolo­gie.

Das heißt nicht, dass ich nicht auch per­sön­lich oder famil­iär mit diversen, teils schw­eren Erkrankun­gen kon­fron­tiert gewe­sen wäre oder immer noch bin. Diese waren und sind aus heutiger Sicht aber eher Teil der Aus- und Weit­er­bil­dung, als Aus­lös­er dafür, dass ich den Beruf über­haupt erst ergreifen wollte.
Unter anderen Umstän­den wäre ich ver­mut­lich zuerst “richtiger Arzt” gewor­den und hätte mich dann wohl erst später mit meinen restlichen The­men wie Bil­dungMedi­en, Gestal­tung, Tech­nik, The­ater und allem anderen beschäftigt, aber so sollte es eben nicht laufen.

Wie es endlich gelang

In den Jahren 2000–2009 durch­lief ich beru­flich entwed­er einen typ­is­chen 10–14 Stun­den Agen­turtag, war bei einem Großkun­den vor Ort als freiberu­flich­er Media-Leit­er aktiv oder von mor­gens bis abends als freier Dozent für IT- und Kom­mu­nika­tion­s­the­men im Ein­satz. Deshalb schien mir ein berufs­be­glei­t­en­des Studi­um — und etwas anderes ist eine wirk­lich inten­sive schulis­che und außer­schulis­che Aus­bil­dung zum HP auch nicht — schlicht utopisch. So dachte ich, bis ich 2008 als Grafik­er für das Cov­er seines zur Neuau­flage anste­hen­den Buchs “Can­di­dal­is­mus” den Heil­prak­tik­er Ekke­hard Siri­an Scheller ken­nen­lernte.

Scheller war es, der mich nach Art eines Men­tors, vom Moment unseres Ken­nen­ler­nens an immer wieder stark motiviert und auf diesem sehr speziellen Weg zum Heil­beru­fler gefördert und gefordert hat­te.
Er gab mir den endgülti­gen Anstoß dafür, dass ich erneut, allen anderen Anforderun­gen zum Trotz, eine hochkonzen­tri­erte und rein schul­medi­zinis­che Inten­si­vaus­bil­dung in München antrat und auf­grund mein­er umfassenden Vor­bil­dung und nicht zu vergessen auch Dank der beständi­gen organ­isatorischen Unter­stützung durch meine Frau, sehr erfol­gre­ich abschloss.

Und so vergin­gen rundgerech­net 10 Jahre und 4 immer wieder durch beru­fliche Anforderun­gen unter­broch­ene Aus­bil­dungsan­läufe, bis ich 2010 schließlich mein “kleines Studi­um” bis zum Ende durch­laufen kon­nte und die bei­den Prü­fun­gen im ersten Durch­lauf erfol­gre­ich absolvieren durfte. Endlich hat­te ich die offizielle Erlaub­nis, mich “Heil­prak­tik­er” nen­nen und in diesem Rah­men auch prak­tizieren zu dür­fen. 

Eine solche Aus­bil­dung erset­zt keines­falls ein voll­w­er­tiges Medi­zin­studi­um!
Falls Sie das ger­ade denken, haben Sie völ­lig recht! Ich hat­te und habe auch nicht vor als Arzt oder gar an dessen Stelle oder gar als dessen Ersatz zu arbeit­en.

Ich sehe den heil­prak­tis­chen Beruf eher als Ergänzung, im besten Fall auch als sin­nvolle Erweiterung der vielfälti­gen Möglichkeit­en gesund­heitlich mehr für sich zu tun.
Begriffe wie “Alter­na­tiv­en Medi­zin” — also dem harten “entwed­er Schul­medi­zin durch Ärzte oder Naturheilkunde durch Heil­prak­tik­er” — oder “Schul­medi­zin” im Sinne von “Da ist alles nur men­schen­ferne The­o­rie und Geld­mache” sind mir bei­de zu dog­ma­tisch und polar­isierend gefärbt. Deshalb nutze ich sie auch möglichst nicht.

Gesund­heitliche Prob­leme haben in der Regel mehr als eine Ursache und dann noch unzäh­lige Förder­fak­toren. Also kann auch der Weg zur Lin­derung oder vielle­icht auch zur Heilung dieser Prob­leme von vie­len ver­schiede­nen Lösungsan­sätzen prof­i­tieren.

Praxiszeit

Meine erste Prax­is eröffnete ich kurz nach mein­er Zulas­sung. Die Gele­gen­heit dazu erhielt ich in Schellers unweit gele­gen­em Heilzen­trum. Dort kon­nte ich, dank sein­er fre­und­schaftlichen Unter­stützung, gegen Assis­tenz und Arbeits­beteili­gung, fast anderthalb Jahre lang einen eige­nen Raum erst zum ler­nen, dann zum prak­tizieren nutzen.

Anfang 2010 arbeit­eten in dem Zen­trum neben dem Betreiber noch 3 weit­ere Heil­prak­tik­er und eine Ärztin in eigen­ständi­gen Prax­en. Wie Scheller hat­ten sich die meis­ten Kol­legin­nen und Kol­le­gen u.a. auf eher spezielle Arbeits­felder wie Radionik, Dunkelfeld­mikroskopie und Isopathie spezial­isiert. Sehr schnell ent­deck­te ich aber, dass ich als Gestal­ter, Dozent, IT- und Kom­mu­nika­tion­sspezial­ist ganz andere, wis­senschaftlichere Schw­er­punk­te set­zen kon­nte und auch wollte.

Ich hat­te mir im Ver­lauf der Assis­ten­zen sehr schnell bestäti­gen kön­nen, dass aktives kom­mu­nizieren maßge­blich zur Ver­trauens­bil­dung und damit in direk­ter Folge zum Erfolg ein­er Ther­a­pie beiträgt.
Wer diesen nicht nur für mich maßge­blichen psy­chol­o­gis­chen Ein­fluss auf Ther­a­pie und Hei­l­ergeb­nis degradieren will, darf auch das gern als Place­bo abtun. Ver­standen hat ein solch­er “Sys­temkri­tik­er” den Men­schen und seine inner­sten Bedürfnisse dann aber nicht. Denn dieser und andere schein­bar “leere” Behand­lungswege aktivieren mess­bar die kör­pereigene Bio­chemie und das Immun­sys­tem, kurz, die Selb­s­theilungskräfte — die mächtig­ste Insti­tu­tion gegen jede Form der Erkrankung die wir über­haupt ken­nen.

Auf­grund erster Heil­er­folge im psy­chol­o­gis­chen Teil­bere­ich begann ich rasch mit erweit­erten Stu­di­en und Fort­bil­dun­gen und ver­stärk­te zunächst den prak­tis­chen Ein­satz rein psy­chol­o­gis­ch­er Behand­lungsweisen.
In rel­a­tiv kurz­er Zeit arbeit­ete ich mich neben den Grund­la­gen der Gesprächs- und Ver­hal­tens­ther­a­pi­en auch sehr schnell in die faszinierende Hyp­nother­a­pie ein. 

Durch let­zt­ge­nan­nte wurde das gesproch­ene Wort, über unzäh­lige erfol­gre­iche Ein­sätze, für mich schließlich zum sprich­wörtlichen “Skalpell”. Und diese spezielle Behand­lungs­form ist für mich auch heute immer noch eben­so effek­tiv wie faszinierend. Es ist eine echte, unge­mein pos­i­tive Erfahrung live mitzuer­leben, wozu ein erkrank­ter Men­sch kör­per­lich für und aus sich selb­st in der Lage ist — motiviert und unter­stützt nur durch bild­hafte Sug­ges­tion.
Sie erin­nern sich noch? “Infor­ma­tion bes­timmt das Ver­hal­ten der Materie

2013 ent­deck­te ich für mich u.a. die erstaunliche Wech­sel­wirkung des Darms mit der Gesamt­ge­sund­heit, bess­er gesagt, die Wirkung und sym­bi­o­tis­che Funk­tion des dort behei­mateten Mikro­bio­ms auf unser Wohlbefind­en.
Nicht zulet­zt dank der weltweit­en wis­senschaftlichen Forschung kann man heute bere­its sagen, dass ohne dieses reich­haltige “Biotop im Darm” die men­schliche Exis­tenz, bzw. deren Gesund­heit ver­mut­lich nur schw­er bis gar nicht möglich ist.

Diverse Fach­fort­bil­dun­gen (AGMID, OePROM, DePROM, Bio­vis, u.a.) und viele erfol­gre­ich behan­delte Patien­ten später ist dieser Fach­bere­ich fes­ter Bestandteil sowohl mein­er eige­nen Arbeit, als auch der mein­er Frau Michaela Schoen­hoff (eben­falls nicht-sek­toral eingeschränkt arbei­t­ende Heil­prak­tik­erin).

2014 war neben dem Erar­beit­en weit­er­er Vital­stoffe sozusagen das “Vit­a­min-D-Jahr” in unseren Prax­en. Angeregt durch meine in der ortho­moleku­laren Medi­zin hochak­tiv­en Frau lernte ich auch dieses schein­bar alt­bekan­nte Vit­a­min mit ganz neuen Augen zu betra­cht­en.

2015 kon­nte ich meinem “inva­siv­en Werkzeugkas­ten” mit Fort­bil­dun­gen in Mesother­a­pie eine unge­mein hil­fre­iche neue Spritzen-Tech­nik hinzufü­gen.

Zum (klinischen) Abschluss

Das spir­ituelle Rit­u­al eben­so wie das eso­ter­isch-feinsin­nige haben  auch für mich ihre absolute Daseins­berech­ti­gung. Und es gibt nicht wenige Men­schen, die allein durch diese Meth­o­d­en und Rit­uale wieder zur Gesund­heit zurück­find­en.

Auch wir, meine Frau und ich selb­st, haben über die Jahre diverse nicht-medi­zinis­che Aus­bil­dun­gen und soge­nan­nte Ein­wei­hun­gen in dem Bere­ich durch­laufen, kön­nen also dur­chaus spir­ituell denken und wo angemessen auch so arbeit­en.

Doch ent­ge­gen der gern ver­bre­it­eten Fehlmei­n­ung, dass sich Heil­prak­tik­er auss­chließlich welt­fremder, obskur­er, eso­ter­isch­er Place­bo-Schwurbel-Aluhut-Tech­niken bedi­enen, kön­nen wir in der Heil­prax­is Schoen­hoff mit Fug und Recht für uns in Anspruch nehmen, in der über­wälti­gen­den Mehrzahl aller Behand­lungs­fälle kom­plett klin­isch-wis­senschaftlich  zu arbeit­en.

Klin­isch, das bedeutet für uns kör­per­liche Unter­suchung statt Aurale­sen, Labor­be­fund statt Pen­deln, umfassende Recherche und ver­net­zte medi­zinis­che Fach­fort­bil­dung statt Engel-Chan­nel­ing und Trom­mel­gruppe. Wir wollen helfen, nicht bekehren.

Und im Rah­men dieser ver­ant­wor­tungs­be­wußten Hil­festel­lung dann die so genan­nte “Schul­medi­zin” zu ver­dammen, erscheint uns genau­so unsin­nig wie ander­sherum die beachtlichen Möglichkeit­en der kom­ple­men­tären oder inte­gra­tiv­en Medi­zin sowie der Erfahrung­sheilkunde außer Acht zu lassen.

Der Volksmund sagt: “Wer heilt hat recht”.
Altkan­zler Hel­mut Schmidt† sagte mal: “Wer Visio­nen hat, sollte zum Arzt gehen
Wir sagen: “Der Men­sch braucht Vit­a­mine eben­so wie Visio­nen — aber alles zu sein­er Zeit

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