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HEILPRAKTIKER

Ja, ich bin auch Heilpraktiker. Ausgesprochen gern sogar!
Und ich erlebe diese spezielle Tätigkeit, diesen besonderen Dienst am Menschen, immer wieder aufs Neue als ebenso hochmotivierend wie innerlich zutiefst befriedigend.
Dabei bleibe ich ebenso bodenständig wie realistisch und trotz allen erstaunlichen Erfahrungen und Erlebnissen, komplett ohne esoterischen Touch und ohne spirituelles Sendungsbedürfnis.

Ich bin bevorzugt klinisch [s.u.] arbeitender Heilpraktiker mit Vollzulassung. Aktuelle Schwerpunkte meiner therapeutischen Arbeit sind:

  • Umfassende Befunderhebung und fachlaborbasierte Diagnostik von Speichel, Blut und Stuhl
  • Milieustatus, Darmsanierung und Mikrobiom-Renaturierung
  • Diagnostik, Behandlung und Prävention von Burnout und der sog. "Stillen Entzündung"
  • Infusions-, Injektions- und Mesotherapie
  • Gesprächs- und Hypnotherapie
  • Schmerztherapie

Information steuert Mensch und Maschine

Nicht zuletzt durch meine Medienarbeit verfüge ich über technisches Verständnis, tiefgehende Kenntnisse und umfassendes Praxiswissen aus der IT-Welt. Und durch die für mich offensichtliche Analogie zwischen Mensch und Maschine, bin ich immer wieder aufs Neue fasziniert von der biologischen "Hard- und Software" des Lebens.

Von der Art und Weise wie diese beiden hochkomplexen Systeme ineinandergreifen. Wie das eine das andere bedingt. 
Und wie auch bloße Information, übermittelt durch Worte oder therapeutische Handarbeit, immer wieder das Verhalten der körperlichen Materie beeinflusst. Die einen nennen das Placebo, ich nenne es impulsbedingte biochemische Reaktion.

Und schließlich auch davon, dass jeder von uns einen integrierten, massiv vernetzten lebendigen Mikrokosmos mit sich spazieren trägt, ohne den unser organisches Leben als Individuum gar nicht möglich wäre und der vermutlich auch unser Denken und Handeln stärker beeinflusst als wir bisher wissen.

Wäre ich gezwungen mich auf einen meiner Berufe zu beschränken, wäre die Wahl nicht einfach. Aber am Ende würde ich mich doch für diese eine, für mich ganz besondere Berufung entscheiden.

Nicht wenige Heilpraktiker schreiben in Ihren individuellen Geschichten davon, dass sie aufgrund eigener Erkrankung den Weg zur Heilkunst fanden. Das trifft auf mich so nicht zu. Medizin, Psychologie und Heilkunst waren für mich von Jugend an immer mindestens gleich starke Themen neben Kommunikation, Gestaltung und Technologie. Das heißt nicht, dass ich nicht auch persönlich oder familiär mit diversen, teils schweren Erkrankungen konfrontiert wäre. Diese waren und sind aus heutiger Sicht aber eher Teil der Aus- und Weiterbildung als Auslöser dafür, dass ich den Beruf überhaupt erst ergreifen wollte.
Unter anderen Umständen wäre ich vermutlich zuerst ein "richtiger Arzt" geworden und hätte mich dann wohl später mit meinen restlichen Themen wie Medien, Gestaltung, Technik, Theater und allem anderen beschäftigt, aber so sollte es eben nicht laufen.

Wie es endlich gelang

In den Jahren 2000-2009 durchlief ich beruflich entweder einen 10-14 Stunden Agentur-Tag, war bei einem Großkunden vor Ort als freiberuflicher Media-Leiter aktiv oder von morgens bis abends als freier Dozent für IT- und Kommunikationsthemen im Einsatz. Deshalb schien mir ein berufsbegleitendes Studium - und etwas anderes ist eine intensive schulische und außerschulische Ausbildung zum HP auch nicht - schlicht utopisch. So dachte ich, bis ich 2008 als Grafiker für das Cover seines zur Neuauflage anstehenden Buchs "Candidalismus" den Heilpraktiker Ekkehard Sirian Scheller kennenlernte.

Scheller war es, der mich nach Art eines Mentors. vom Moment unseres Kennenlernens an immer wieder stark motiviert und auf diesem sehr speziellen Weg zum Heilberufler gefördert und gefordert hatte. Er gab mir den endgültigen Anstoß dafür, dass ich erneut, allen anderen Anforderungen zum Trotz, eine hochkonzentrierte und rein schulmedizinische Intensivausbildung in München antrat und aufgrund meiner umfassenden Vorbildung und nicht zu vergessen auch Dank der beständigen organisatorischen Unterstützung durch meine Frau, sehr erfolgreich abschloss.

Und so vergingen rund 9 Jahre und 4 immer wieder durch berufliche Anforderungen unterbrochene Ausbildungsanläufe, bis ich 2010 schließlich mein "kleines Studium" bis zum Ende durchlaufen und die beiden Prüfungen im ersten Durchlauf erfolgreich absolvieren konnte. Endlich hatte ich die offizielle Erlaubnis, mich "Heilpraktiker" nennen und in diesem Rahmen praktizieren zu dürfen. Nein, eine solche Ausbildung ersetzt keinesfalls ein vollwertiges Medizinstudium. Aber ich hatte und habe ja auch nicht vor als Arzt zu arbeiten.

Praxiszeit

Meine erste Praxis eröffnete ich kurz nach meiner Zulassung. Die Gelegenheit dazu erhielt ich in Schellers unweit gelegenem Heilzentrum. Dort konnte ich, Dank seiner freundschaftlichen Unterstützung, gegen Assistenz und Arbeitsbeteiligung fast anderthalb Jahre lang einen eigenen Raum zum praktizieren nutzen.

Gegen Anfang 2010 arbeiteten in dem Zentrum neben dem Betreiber noch 3 weitere Heilpraktiker und eine Ärztin in eigenständigen Praxen. Wie Scheller hatten sich die meisten Kolleginnen und Kollegen u.a. auf Radionik, Dunkelfeldmikroskopie und Isopathie spezialisiert. Sehr schnell entdeckte ich aber, dass ich als Gestalter, Dozent, IT- und Kommunikationsspezialist ganz andere, wissenschaftlichere Schwerpunkte setzen konnte und wollte.

Ich hatte auch im Verlauf der Assistenzen sehr schnell verstanden, dass aktives kommunizieren maßgeblich zur Vertrauensbildung und damit in direkter Folge zum Erfolg einer Therapie beitrug. Wer diesen nicht nur für mich maßgeblichen psychologischen Einfluss auf Therapie und Heilergebnis degradieren will, darf das gern als Placebo abtun. Verstanden hat ein solcher Kritiker den Menschen und seine innersten Bedürfnisse dann aber nicht.

Aufgrund erster Heilerfolge im psychologischen Teilbereich begann ich rasch mit erweiterten Studien und Fortbildungen und verstärkte zunächst den praktischen Einsatz rein psychologischer Behandlungsweisen.
In relativ kurzer Zeit arbeitete ich mich neben den Grundlagen der Gesprächs- und Verhaltenstherapien auch sehr schnell in die faszinierende Hypnotherapie ein. Durch letztgenannte wurde durch unzählige erfolgreiche Einsätze, das gesprochene Wort für mich schließlich zum sprichwörtlichen "Skalpell". Und diese spezielle Behandlungsform ist für mich auch heute immer noch ebenso effektiv wie faszinierend. Es ist eine echte, ungemein positive Erfahrung live mitzuerleben, wozu ein erkrankter Mensch körperlich für und aus sich selbst in der Lage ist - motiviert und unterstützt nur durch bildhafte Suggestion.

2013 entdeckte ich für mich u.a. die erstaunliche Wechselwirkung des Darms mit der Gesamtgesundheit, besser gesagt, die Wirkung und symbiotische Funktion des dort beheimateten Mikrobioms auf unser Wohlbefinden.
Nicht zuletzt dank der weltweiten wissenschaftlichen Forschung kann man heute bereits sagen, dass ohne dieses reichhaltige "Biotop im Darm" die menschliche Existenz, bzw. deren Gesundheit vermutlich nur schwer bis gar nicht möglich ist.

Diverse Fachfortbildungen (AGMID, OePROM, DePROM, Biovis, u.a.) und viele erfolgreich behandelte Patienten später ist dieser Fachbereich fester Bestandteil sowohl meiner eigenen Arbeit, als auch der meiner Frau Michaela Schoenhoff (ebenfalls nicht-sektoral eingeschränkt arbeitende Heilpraktikerin).

2014 war neben dem Erarbeiten weiterer Vitalstoffe sozusagen das "Vitamin-D-Jahr" in unseren Praxen. Angeregt durch meine in der orthomolekularen Medizin hochaktiven Frau lernte ich auch dieses scheinbar altbekannte Vitamin mit ganz neuen Augen zu betrachten.

2015 konnte ich meinem "invasiven Werkzeugkasten" mit Fortbildungen in Mesotherapie eine ungemein hilfreiche neue Spritzen-Technik hinzufügen.

Zum (klinischen) Abschluss

Das esoterisch-feinsinnige hat auch für mich seine absolute Daseinsberechtigung. Und es gibt nicht wenige Menschen, die allein durch diese Methoden und Rituale wieder zur Gesundheit zurückfinden.
Auch wir, meine Frau und ich selbst, haben über die Jahre diverse nicht-medizinische Ausbildungen und Einweihungen in dem Bereich durchlaufen, können also durchaus spirituell denken und wo angemessen auch arbeiten.

Doch abweichend von der Fehlmeinung, dass sich Heilpraktiker ausschließlich weltfremder, obskurer, esoterischer Placebo-Techniken bedienen, können wir in der Heilpraxis Schoenhoff mit Fug und Recht für uns in Anspruch nehmen, in der überwältigenden Mehrzahl aller Behandlungsfälle komplett klinisch-wissenschaftlich  zu arbeiten.

Klinisch, das bedeutet für uns körperliche Untersuchung statt Auralesen, Laborbefund statt Pendeln, umfassende Recherche und vernetzte medizinische Fachfortbildung statt Engel-Channeling und Trommelgruppe. Wir wollen helfen, nicht bekehren.

Und im Rahmen dieser verantwortungsvollen Hilfestellung dann die so genannte "Schulmedizin" zu verdammen, erscheint uns genauso unsinnig wie andersherum die beachtlichen Möglichkeiten der komplementären Medizin außer Acht zu lassen.

Der Volksmund sagt: "Wer heilt hat recht".
Altkanzler Helmut Schmidt† sagte mal: "Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen"
Wir sagen: "Der Mensch braucht Vitamine ebenso wie Visionen - aber alles zu seiner Zeit"